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Aktuelles

Autor: Stefan Schweser
Artikel vom 02.07.2015

EEG-Umlage auf Eigenverbrauch

Ab 01.08.2014 müssen auch Letztverbraucher von Strom aus Erneuerbaren Energien die EEG-Umlage bezahlen.
Allerdings gibt es auch Ausnahmen.

Keine EEG-Umlage ist zu zahlen bei:

  • Bestandsanlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb gesetzt wurden und schon da zur Eigenversorgung des Anlagenbetreibers dienten. Hinzu kommen noch Zusatzbefreiungen für Bestandsanlagen, die nach dem 1. August 2014 erneuert, ersetzt und dabei nicht mehr als um 30 % erweitert wurden.
  • Neuanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 kWp und einem Eigenverbrauch von höchstens 10 MWh pro Kalenderjahr,
  • Eigenversorgung aus Inselanlagen, wenn diese weder mittelbar noch unmittelbar mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sind,
  • Letztverbrauchern, die sich vollständig mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgen und nur noch den Überschussstrom - dann allerdings ohne Inanspruchnahme der finanziellen Förderung durch das EEG - einspeisen.

Wenn EEG-Umlage anfällt, ist sie aber nicht zu 100% zu bezahlen, sondern es fallen anteilige Prozentsätze an:

Ab 01.08.2014 sind für den Eigenverbrauch 30% der EEG-Umlage zu zahlen.
Ab 01.01.2016 steigt der Satz auf 35%, und ab 01.01.2017 sind 40% der dann geltenden Höhe der EEG-Umlage zu bezahlen.

Vorraussetzung für die Geltendmachung der verringerten Sätze ist aber, dass der Letztverbraucher die Anlage auch selbst betreibt, den Strom selbst verbraucht und seinen Eigenverbrauch auch exakt und fristgemäß an die EVKR meldet. Ansonsten müssen 100% der EEG-Umlage bezahlt werden.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. Unser Mitarbeiter, Herr Matthias Spitznagel, hilft ihnen gerne.
07742 935-228 oder E-Mail schreiben